Praktikumsbericht USA

Praktikumsbericht USA: Erfahrungsberichte

Was erwartet mich bei einem Praktikum in den USA? Welche Herausforderungen werden sich mir stellen?

Antworten auf diese und andere Fragen können Ihnen vor Ihrem Praktikum in den USA eigentlich am besten jene geben, die selbst diese Erfahrung schon gemacht haben. Aus diesem Grund finden Sie hier einige Praktikumsberichte aus den USA. Lesen Sie in den Erfahrungsberichten ehemaliger Praktikanten, wie diese Ihr Praktikum erlebt haben, welche Tipps sie haben und was Ihnen besonders gut oder weniger gefallen hat und lassen Sie sich auf Ihr Praktikum in den USA einstimmen.

Praktikumsbericht aus Michigan

Einmal einer ganz neuen Herausforderung stellen

"Du schaffst es nie, in Deinem ersten Praxissemester gleich eine Stelle im Ausland zu bekommen - dies war für mich Motivation und Ansporn, mich in den USA zu bewerben. Ich rate jedem, die Chance wahrzunehmen und sich für mindestens vier Monate einmal einer ganz neuen Herausforderung zu stellen. Man lernt sehr schnell, sich in einer fremden und teilweise ungewohnten Umgebung zurechtzufinden.

Eigenschaften wie Selbstständigkeit und Durchsetzungsvermögen werden im täglichen Leben automatisch perfektioniert. Ich musste mich bei einem Autounfall und einem kurzen Krankenhausaufenthalt beweisen. Für manchen klingt dies abschreckend. Für mich war es Glück im Unglück. Ich bin für jeden Tag hier in Michigan dankbar. Ich lernte in dieser Zeit, positiv zu denken und mich immer wieder auf´s Neue zu motivieren. Praktikum USA - BüroansichtErstmals solche Anforderungen gemeistert zu haben, lässt einen innerlich sehr groß werden. Sich mit anfangs fremden Leuten zusammenzuraufen und schnell neue Freunde zu finden, war für mich eine ganz neue Erfahrung. Außerdem: Wo bekommt man die Chance, einen Businessenglischkurs zu machen, ohne eine einzige Stunde auf der Schulbank gesessen zu haben? Allen, die noch zweifeln, kann ich nur raten, diesen Schritt ins Ungewisse zu wagen."

"Noch ein Tipp: Versucht unbedingt, an der Orientierungsveranstaltung von TravelWorks teilzunehmen. Dadurch lernt Ihr von Anfang an nette Leute kennen, die sich für das Gleiche entschieden haben, und könnt somit gleich erste Freundschaften im Land der unbegrenzten Möglichkeiten knüpfen. Ich möchte mich noch für die tolle Unterstützung des Teams von TravelWorks bedanken. Kleine und große Probleme fanden dort immer ein offenes Ohr und wurden schnellstens gelöst."

Andy Voithenleitner, Automotive Engineering, Detroit, Michigan



 

Praktikumsbericht aus Michigan

Dank des TravelWorks-Internetforums...
"Dank des TravelWorks-Internetforums und meines tollen Arbeitsplatzes habe ich schnell viele nette Leute kennen gelernt und vor allem viel mit den deutschen Praktikanten unternommen, die in genau der gleichen Situation waren wie ich. Auf der Arbeit und bei den damit verbundenen Bar- und Clubbesuchen habe ich auch viele Amerikaner getroffen, die mir gerne ihre Heimat gezeigt haben und natürlich wahnsinnig mit ihrem Insider-Wissen weiterhelfen konnten."

Anna Geßmann, International Business,Sales and Administration, Detroit, Michigan

Praktikum USA - Golden Gate Bridge

Praktikumsbericht aus North Carolina

Hier ist alles lockerer und ruhiger
"Die Amerikaner sind aufgeschlossen. Was mir aufgefallen ist, ist, dass hier alles lockerer und ruhiger ist. Ein ehemaliger Lehrer riet mir, ich solle mich einfach "mit dem Flow" treiben lassen. Und das trifft zu. Man lässt sich, ähnlich wie ein Fisch im Wasser, einfach treiben."

Daniel Bachmann, Mechanical/Industrial Engineering, Lincolntown, North Carolina


Praktikumsbericht aus Tennessee

Echt super Service
"Vielen, vielen lieben Dank für die supernette Beratung. Da fühlt man sich echt sicher und gut aufgehoben. Echt super Service ;-)"

Melanie Hirmer, Marketing, Knoxville, Tennessee


Praktikumsbericht aus Michigan

Die USA besitzen ihren ganz eigenen Charme
"Seitdem ich den anfänglichen Kulturschock überstanden habe, bin ich fasziniert vom Land der unbegrenzten Möglichkeiten - auch, wenn manche Verhaltensweisen und Handlungen für Europäer nicht nachvollziehbar sind. Die Menschen hier sind sehr freundlich und hilfsbereit. Die USA besitzen ihren ganz eigenen Charme, den man entweder mag oder nicht. Ich finde definitiv cool, mit dem Auto den "drive in"-Geldautomat zu nutzen.
Meine Subdivison gehört zu den schönen Flecken der Detroit Area und ähnelt leicht der Straße in "Desperate Housewives" - ich halte jeden Tag mehrmals vergebens nach Eva Longoria und Teri Hetcher Ausschau ;-)."

Christoph Rößner, Marketing, Detroit, Michigan


Praktikumsbericht aus Texas

Reibungslos und schnell
"Die Arbeit ist abwechslungsreich, und die Arbeitskollegen sind alle sehr hilfsbereit und nett! Vielen Dank noch mal, dass alles so reibungslos und schnell gegangen ist. Meine Chefin ist immer noch begeistert, dass es in dieser Zeit möglich war, ein Visum zu bekommen!"

Christian Vogl, Mechanical Engineering, Pearland, Texas

Praktikumsbericht aus New York

...sehr interessante Erfahrung
"Das Praktikum in New York war eine sehr interessante Erfahrung. Durch die Arbeit hatte ich viel Kontakt zu deutschen und amerikanischen Wissenschaftlern und Künstlern sowie Institutionen. Ich konnte an der Organisation und Durchführung von Veranstaltungen mitwirken und habe einen interessanten Einblick in die kulturelle Szene New Yorks bekommen."

Christoph Manke, Political Sciences, New York City, New York



Praktikumsbericht aus Kansas

...das war mein Weg

Martina KlugMittlerer Westen - kein Praktikum in einem Kulturzentrum sondern den Alltag eines "ganz normalen Amerikaners" erleben, das war mein Ziel des Praktikums in Kansas City! Der Start war etwas holprig: Ich hatte im Flugzeug meine Brille zertreten und deshalb beim Umsteigen in Philadelphia ziemliche "Sichtprobleme". Nach 22 Stunden Reisedauer und erreichtem Ziel Kansas City war mir dann auch egal, dass mein Gepäck anscheinend nicht mit geflogen war! (Das Gepäck ist dann übrigens zwei Tage später angekommen.)

Aber ich wurde entschädigt: Ich habe in einer Gastfamilie gewohnt und damit das große Los gezogen! Ich hatte ein komplettes Untergeschoss für mich allein. Da die Familie mich direkt integriert hat, gab es keine einsame Zeit in meinem Zimmer, sondern gemeinsame Fernsehabende mit der Familie im Wohnzimmer wurden zur Selbstverständlichkeit.

Auf der Arbeit wurde es mir sehr leicht gemacht, direkt Anschluss zu finden: Deutsche Kollegen und auch ein zweiter Praktikant, mit dem ich mich direkt verstanden habe, sowie viel gemeinsamer Sport - das war mein Weg. Eine richtig gute Clique ist entstanden. Ein großes Plus für meinen Aufenthalt war das eigene Auto, für das die Firma die teure Versicherung und einen Anteil des Mietpreises als Teil meines Lohns übernommen hat. Sie haben sogar die Reparaturkosten für meine Brille übernommen - für mich sind die Amerikaner ein sehr offenherziges Volk!

Mein Fazit und gleichzeitig Tipp aus meiner Erfahrung: Es gibt nichts Besseres als eine Gastfamilie: Das Wohnen ist unterm Strich viel billiger als eine Einzimmerwohnung, das Preis-Leistungsverhältnis stimmt, man lernt viel mehr über den Alltag, spricht auch nach Feierabend noch Englisch und ist nie allein. Mit der Hilfe von Einheimischen sind auch alltägliche Dinge wie die Eröffnung eines Bankkontos, die Beantragung eines Movie Pass in der Videothek oder z.B. das Leihen einer Campingausrüstung für eine Zelttour viel einfacher. Und ganz wichtig: Im Mittleren Westen braucht man ein Auto - man sollte unbedingt eine Bezahlung mit dem Praktikumsgeber für die Zeit des Praktikums aushandeln - wie man sieht, es hat geklappt.

Martina Klug, Missouri Pharmaceutical Engineering, Kansas City, Kansas