USA: Die Vereinigten Staaten von Amerika
Ein Praktikum in Amerika bietet Ihnen nicht nur die Möglichkeit, wertvolle Berufserfahrung zu sammeln und Ihre Sprachkenntnisse zu verbessern, Sie werden außerdem in einem unvergleichlichem Land leben das abwechlungsreicher kaum sein könnte. Amerika ist in seiner noch nicht sehr alten Geschichte ein Schmelztiegel der Kulturen geworden. Reisen Sie während Ihres Praktikums durch Amerika und Sie werden jedes Wetter und jede Landschaft finden.
Als Vorbereitung auf Ihr Auslandspraktikum in Amerika haben wir einige Länderinformationen für Sie zusammengestellt:
Interesse an einem
Praktikum in Amerika?
Was ist das Praktikum Amerika Programm?
Was ist das Trainee Select Programm?
| Hauptstadt | Washington (572000 Einwohner) | |
| Bevölkerung | 300 Mio. | |
| Fläche | 9629091 km² | |
| Lage | Nordamerika, festländischer Teil zwischen 25° und 49° nördlicher Breite sowie 65° und 124° westlicher Länge; Alaska: zwischen 51° und 71° nördlicher Breite sowie 130° und 172° östlicher Länge; Hawaii: zwischen 154° und 178° westlicher Länge sowie 18° und 28° nördlicher Breite | |
| Sprache | Englisch (amerikanisches Englisch), Spanisch (7,5%) | |
| Regierungsform | Präsidiale Bundesrepublik | |
| Religion | Protestanten 57,9%, Katholiken 21%, sonstige Christen 6,4%;
Juden 2,1%, Muslime 1,9%; Andere 10,7%
|
Landschaft, Flora und Fauna in Amerika
Amerika setzt sich aus fünf typographischen Gebieten zusammen. Im Osten und Südosten,
entlang der Atlantik- und Golfküste, steigt eine breite Ebene landeinwärts
langsam bis zu den Appalachen an und geht im Westen in die Kordilleren, die Fortsetzung
der kanadischen Rocky Mountains, über. Ihr östlicher Zug bildet die Flanke
der zentralen Ebene, die westliche verläuft parallel zur Pazifikküste, und
zwischen beiden Gebirgskämmen liegt eine Landschaft mit einer abwechlsungsreichen
Mischung aus Hochebenen, Talkesseln und niedrigeren
Bergketten. Die östliche und
südöstliche Küstenebene ist breit und erhebt sich kaum über den Meeresspiegel.
Deshalb gibt es hier zahlreiche Sumpfgebiete. Der nördliche Teil liegt fast vollständig
unterhalb des Meeresspiegels, nur einige Inseln, vor allem Long Island im Bundesstaat
New York und die Halbinsel Cape Cod in Massachusetts ragen aus dem Meer. Im Süden
von Long Island verbreitert sich die Ebene und erreicht in den Bundesstaaten an der südlichen
Küste ihre größte Ausdehnung. Parallel zur Ostküste verläuft
eine fast 1700 km lange Kette von vorgelagerten Inseln und Sandbänken. Im Landesinneren
ist das Meer in die Unterläufe vieler Flüsse eingedrungen, wodurch sich große
Buchten, wie z.B. die Chesapeake Bay an der Küste Virginias gebildet haben. Dagegen
spült der Mississippi große Mengen von Schwemmsand an und schuf so das breite
Delta bei New Orleans. Im Bundesstaat Florida erhob sich ein Teil des Kontinentalsschelfes
vor der Küste und bildete eine lange, flache, sumpfige Halbinsel. Als Begrenzung
der Küstenebene am Atlantik verlaufen in südwestlicher Richtung, parallel zur
Küste, die Appalachen, die sich von Kanada bis ins nordöstliche Alabama erstrecken.
Sie bilden eine größtenteils niedrige, aber fast ununterbrochene Gebirgskette,
die vor allem mit Laubwäldern bewachsen ist. Wendet man sich Richtung Südosten,
so erheben sich hier steil die Blue Ridge Mountains über die Hügellandschaft
des Piedmont, das einst ein äußerst produktives Landwirtschaftsgebiet war.
Westlich der Appalachen befindet sich ein riesiges Kontinentalbecken, das bis zu 2500
km breit ist. Es erstreckt sich von der kanadischen Grenze und den Großen Seen
südwärts bis zu den Küstenebenen am Golf von Mexiko. Die großen
Flusssysteme von Mississippi/Missouri und Ojio nehmen das Wasser aus dem gesamten Gebiet
auf.
Amerikas Klima
Die großen Ausmaße Amerikas bedingen, dass sich die USA klimatisch von den Randtropen in Florida bis zum Polarbereich in Alaska erstrecken. In 5 Klimazonen kann man die USA unterteilen: Kalte Winter und warme Sommer sowie starke gleichmäßig über das ganze Jahr verteilte Niederschläge findet man am Atlantischen Ozean excl. Golfküste und in Florida. In New York und Washington, D.C. gibt es im Sommer eine hohe Luftfeuchtigkeit. Ein regenreicher Herbst, heiße Sommer und meist sehr milde Winter kennzeichnen das Golfgebiet. Die Großen Ebenen (die Prärien) liegen hoch, westlich vom 100. Grad westl. Länge und sind trocken und haben starke Temperaturgegensätze. Ebenfalls trocken sind die Plateau- und Gebirgszonen, aber mit kräftigen wechselnden Temperaturen und Niederschlagsmengen je nach Höhenlage. Hier im Süden findet man den heißesten und trockensten Teil der USA. Ozeanisches Klima charakterisiert den pazifischen Küstensaum mit wenigem Temperaturgefälle von Norden nach Süden. Während im Winter die Niederschläge fallen, ist der Sommer in Kalifornien meist regenlos. Beste Reisezeit: Die günstigste Reisezeit ist der Herbst (Indianersommer) von September bis November. Im Winter auch Florida und das ganze Jahr über ist es angenehm in Kalifornien und Hawaii.
Geschichte von Amerika
Die Geschichte Amerikas zeigt die einzigartige Entwicklung eines Koloniestaates zu einer
Weltmacht in nur 500 Jahren. Obwohl bereits 1492 von Christoph Kolumbus entdeckt, bekam
der amerikanische Kontinent erst 1507 seinen Namen. Er wurde nach dem florentinischen
Kaufmann Amerigo Vespucci benannt, der von 1499 an drei Jahre lang diesen Kontinent bereiste.
Kolumbus selber hat Nordamerika nie betreten. Die ersten Menschen auf diesem Gebiet kamen
vor rund 25.000 Jahren über eine Landbrücke von Asien. Erst die Reiseberichte
des florentinischen Kaufmanns machten Amerika in der alten Welt bekannt, und so kam es,
dass Spanien 1565 in Florida die erste europäische Siedlung errichtete. Dies waren
anfangs hauptsächlich Missions- und Festungsstationen. Die einträglichen Eroberungen
in Mittel- und Südamerika lenkten die Spanier und Portugiesen vom weniger attraktiv
erscheinenden Norden ab, der erst nach längerer Übergangsphase Ziel europäischer
Koloniegründungen wurde. Grund für die Übersiedlung nach Amerika war oftmals
die Flucht, sei es vor der Armut oder der Politik. Doch viele Leute suchten auch das
Abenteuer der unbekannten Welt. Politisch und wirtschaftlich sah man die amerikanischen
Kolonien zu dieser Zeit als Erweiterungsraum Europas. Doch mit der Zeit wuchs der Gedanke
an Unabhängigkeit der Bevölkerung und so kam es von 1775- 1783 zum Unabhängigkeitskrieg
und dem Zusammenschluss der 13 neuenglischen Kolonien, die am 4. Juli 1776 ihre Unabhängigkeit
ausriefen und das Bündnis der Vereinigten Staaten von Amerika bildeten.
Bis es jedoch zu den heutigen 50 Bundesstaaten kam, vergingen noch fast zwei Jahrhunderte.
Bei der Westerweiterung des Landes kam es zu blutigen Auseinandersetzungen zwischen den
Pionieren und den Indianern, die von vielen Amerikanern lediglich als "Wilde" gesehen
und aus diesem Grund vielfach getötet oder in Reservate gesteckt wurden. 1861-1865
kam es zum Krieg zwischen den Nord- und den Südstaaten, nachdem sich die südlichen
Bundesstaaten aus dem Bündnis der USA lösten, da der damalige Präsident
Abraham Lincoln drohte, die Sklaverei abzuschaffen. Dies war für den Süden
ein Problem, da er nicht wie der Norden sich in der Industrialisierung befand, sondern
auf Plantagenwirtschaft setzte, für die Sklaven eine unerlässliche Arbeitskraft
waren. Dieser Krieg kostete eine halbe Mio. Menschen das Leben, brachte aber den Umschwung
zur Industrialisierung des Südens, als Ersatz für die Plantagenwirtschaft.
1867 kaufte der damalige Außenminister William H. Seward Alaska von Russland für
7,2 Mio. $ ab und als letzter Staat trat schließlich 1959 noch Hawaii in das Bündnis
ein.
Amerikanische Kultur
Obwohl
die USA eine sehr junge Nation sind, haben Bürger dieses Staates seit dem 19. Jahrhundert
auf allen kulturellen Gebieten Maßgebliches geleistet. Besonders stark war die
gegenseitige Beeinflussung zwischen Europa und den USA. Kultur- und Kunstpflege in den
USA sind ohne ein großzügiges Mäzenatentum nicht denkbar. 85 % - 90 %
aller öffentlichen Aufwendungen für kulturpolitische Förderungsmaßnahmen
werden vom Privatsektor erbracht. Staatliche Kulturförderung erfolgt im wesentlichen
indirekt, nämlich durch die Steuerbegünstigung von Spenden für kulturelle
Zwecke.
Küche
In Amerika ist Fastfood wie Hamburger und Grillhähnchen äußerst beliebt. Viele Amerikaner essen gern Süßigkeiten, Eiscreme und andere Süßspeisen. Allerdings haben sich in den letzten 20 Jahren die Essgewohnheiten durch ein wachsendes Gesundheitsbewusstsein verändert. Hauptnahrungsmittel sind beispielsweise Kartoffeln, Nudeln, Brot und Reis, die auf ganz unterschiedliche Arten zubereitet werden. Frischer Fisch und Meeresfrüchte sind an allen Küsten und in der Nähe der großen Flüsse und Seen erhältlich, das ganze Jahr hindurch wird frisches Obst und Gemüse angeboten. Durch ein weitverzweigtes Transport- und Verteilungssystem ist es möglich, überall im Land frische landwirtschaftliche Erzeugnisse zu kaufen. In den meisten Gegenden werden Bier, Wein und andere alkoholische Getränke gekauft und konsumiert, was Jugendlichen unter 21 jedoch verboten ist. Die Amerikaner nutzen bei Tisch das Messer ausschließlich zum Schneiden oder Streichen, zum Essen legen sie das Messer aus der Hand und verwenden nur die Gabel.
Gesundheit in Amerika
In Amerika sind die ärztliche und apparative Versorgung sowie Hygiene, Medikamentenversorgung etc. i.d.R. kein Problem. Der Reisende sollte aber die großen Entfernungen nicht unterschätzen, die evtl. bis zum nächsten Krankenhaus zu überwinden sind. Behandlungen sind teuer und erfolgen gegen Vorkasse oder jedenfalls direkte Bezahlung. Eine Krankenversicherung unter Einschluss der USA ist dringend empfohlen ebenso wie eine belastbare Kreditkarte. Häufig ist es günstiger (wenn medizinisch möglich) nach Deutschland zurückzufliegen und sich hier behandeln zu lassen.
Sicherheit in Amerika
Die Vereinigten Staaten von Amerika sind ein relativ sicherer Ort.
Beunruhigen Sie sich nicht, Sie werden während ihrem Praktikum in Amerika wenig Gefahr
begegnen. Jede Stadt hat "gute" und "schlechte" Gegenden.
Sprechen Sie mit den Lokalbewohnern um zu erfahren, wo die "schlechten" Gegenden sind
und meiden Sie diese, insbesondere bei Nacht. Schießereien "im Vorbeifahren" gibt
es nur in den Vierteln mit vielen Bandenkonflikten. Die meisten Amerikaner haben nie
einer Schießerei beigewohnt, außer im Kino.
Sightseeing
New York
Die
Brooklyn Bridge war die erste Brücke, die Manhattan mit der damals noch eigenständigen
Stadt Brooklyn verband. Sie wurde 1883 nach 15 Jahren Bauzeit unter Leitung des deutschstämmigen
Ingenieurs "John Augustus Roebling" und seines Sohnes fertiggestellt. Die beiden Pfeiler
ragen 89 m in die Höhe und so wurde die Konstruktion damals als achtes Weltwunder
bejubelt. Der Central Park wurde 1873 unter der Leitung von Frederick Law Olmsteg fertiggestellt.
Der Park ist mit seinen verschlungenen Wegen , großen Wiesen , Teichen und Monumenten
fast doppelt so groß wie das Fürstentum Monaco. Er erstreckt sich über
340 Hektar von der 59th bis zur 110th Strasse. Die Einwohner nutzen den Park vom frühen
Morgen bis zur Dunkelheit um zum Beispiel ein paar Runden zu joggen oder einfach nur
mal auszuspannen. Im Park kann man auch auf dem Lake ( kleiner See ) rudern oder im Winter
darauf Schlittschuh laufen. Einen Zoo gibt es auch im Central Park, im Sommer finden
viele Livekonzerte statt. Achtung!!!!! Nach Einbruch der Dunkelheit sollte man den Park
meiden.
Die Freiheitsstatue wurde vom französischen Bildhauer Frederic Bartholdi 1886 zusammen
mit Gustave Eiffel als Symbol für die Freiheit der Amerikaner errichtet. Sie ist
102 m hoch und wiegt stolze 225 Tonnen. Die ersten 10 Stockwerke führt ein Fahrstuhl
nach oben bis zum ersten Podest. Ab dort muss man die letzten 12 Stockwerke zu Fuß erklimmen,
welches aber mit einem herrlichen Blick auf Manhattans Skyline entschädigt wird.
Las Vegas
Der Aufenthalt in der Spielermetropole Las Vegas ist der totale Gegensatz zu den Städten.
Hier ist alles künstlich und man wird von morgens bis abends unterhalten. Jedes
der grossen Hotels bietet etwas anderes. Besichtigen Sie das Innere der Pyramide 'Luxor'
oder lassen Sie sich durch die dortigen Shows und Attractions beeindrucken. Unternehmen
Sie eine Bootsfahrt auf dem 'Nil', bewundern das (nachgebildete) Grab des Tut-Ench-Ammun.
Es gibt Bootsfahrten, Karussels, Seeräubershows etc.
Washington D.C.
Fahren Sie nach Mount Vernon, das war der Wohnsitz von George Washington, dem 1. Präsidenten
der USA. Das Anwesen liegt auf einer Anhöhe oberhalb des breiten Potomac River.
Die Hauptattraktionen in Washington sind ja um das riesige Freigelände der 'Mall'
vom Capitol über das 'Washington Monument' (Obelisk) und das Weiße Haus bis
zum 'Thomas Jefferson Monument' mit zahlreichen Museen an beiden Seiten, deren Eintritt
frei ist.
Grand Canyon
ist der bekannteste National Park von Amerika. Lassen Sie sich dieses Naturerlebnis während
ihrem Praktikum in Amerika nicht entgehen. Aber auch in allen anderen Himmelsrichtungen
Amerikas finden Sie sehenswerte Nationalparks.

Unsere anderen Reisen: